#MeToo – Was Jesus den Betroffenen sagt!

Dieses Video ist speziell für dich, wenn du nicht bloß ein Zuschauer der MeToo-Debatte bist, sondern auch selbst betroffen.

Im Oktober 2017 berichtete die NewYork Times, der bekannte Hollywood Produzent Harvey Weinstein hätte über Jahre Schauspielerinnen sexuell genötigt, vergewaltigt und missbraucht. Dieser Fall brach das jahrzehntelange Schweigen zu diesem Thema in der Filmbranche. Bekannte Persönlichkeiten wie Kevin Spacey, Dustin Hoffman oder auch Bill Clinton wurden öffentlich des sexuellen Missbrauchs beschuldigt.

Weltweit berichteten seither zehntausende betroffene Frauen und teilweise auch Männer unter dem Hashtag #MeToo von ihren Erlebnissen.

Die MeToo-Debatte brachte lange verborgenes, tabuisiertes, zum Himmel schreiendes Unrecht an die Oberfläche. Es brachte ans Licht, was viele bisher nicht wahrhaben wollten. Dass sexueller Missbrauch viel verbreiteter ist als bisher angenommen.

Diese Debatte zeigt aber auch die Schizophrenie, die zwei Gesichter unserer übersexualisierten Gesellschaft. In der selben online Zeitung findest du auf der einen Seite einen Bericht über die neuen Australischen Kardashians – Frauen reduziert auf die Größe ihrer Brüste – und gleich daneben einen empörten Bericht über die MeToo-Debatte, in welcher sich der Autor darüber aufregt, dass die Frauen oft nur auf die Größe ihre Brüste reduziert werden.

Ich hab mir überlegt, was würde Jesus zu diesem Thema sagen? Und das ist für mich völlig klar: Sein Fokus bei diesem Thema läge und liegt auf denjenigen, die selbst von sexuellem Missbrauch betroffen sind. Auf den Verletzten, den Opfern, den gebrochenen Herzen.

Weißt du, in der ganzen Bibel wiederholt sich das fast Gebetsmühlenartig: Gott ist ein Gott der zerbrochenen Herzen. Sein Fokus liegt auf den Schwachen, auf den Armen, auf den Unterdrückten.

In unserer Welt, in der alle Augen auf die Erfolgreichen, Schönen und Starken gerichtet sind, braucht es eine MeToo-Debatte, um auf die Schwachen aufmerksam zu machen. Nicht so bei Gott – seine Augen sind immer auf die gerichtet, die Hilfe brauchen – er ist ein Beschützer der Schwachen.

Jesus selbst sagt über sich selbst:
«Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich berufen und bevollmächtigt hat. Er hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen. Ich rufe Freiheit aus für die Gefangenen, den Blinden sage ich, dass sie sehen werden, und den Unterdrückten, dass sie von jeder Gewalt befreit sein sollen.» Die Bibel in Lukas 4,18

Vielleicht musstest du selbst erleben, wie andere Menschen dir sexuell Unrecht angetan haben. Vielleicht liegt das lange zurück und doch du trägst das dein ganzes Leben lang mit dir rum, wie einen Rucksack, oder ein Schatten, der mittlerweile einfach zu dir gehört.

Bring diesen Schmerz zu Jesus. Er ist derjenige, der dein Herz, das was ganz tief in dir drin ist, heilen kann. Dort wo kein Arzt rankommt. Jesus wird dich trösten, mit dir trauern und weinen, aber noch viel wichtiger, Jesus kann dein Herz gesund machen. Er kann diesen schweren Mantel, der sich über dein Gemüt gelegt hat, wegnehmen und wieder mit Licht und Fröhlichkeit in dein Leben kommen.

Jesus wird dir auch helfen zu vergeben. Und das ist ganz wichtig. Vielleicht trägst du diese Bitterkeit gegen die Person, die dir das angetan hat, schon Jahre mit dir rum. Doch weißt du, Bitterkeit schadet nicht deinem Peiniger, es schadet dir selbst. Du bist doppelt bestraft. Bitterkeit ist als würdest du einen Becher voller Gift trinken und hoffen, dass dein Peiniger daran stirbt. Aber nicht dein Peiniger stirbt daran, sondern du selbst. Jesus kann dir helfen von Bitterkeit frei zu werden, echt zu vergeben und loszulassen.

Und Jesus wird dir auch helfen, die Sache ans Licht zu bringen. Diese MeToo-Debatte hat etwas tief Biblisches. Die Bibel sagt uns, dass das Böse so lange Kraft über uns hat, wie es in der Dunkelheit bleibt. Sobald das Böse ans Licht kommt, verliert es seine Kraft. Jesus hilft dir, aufzuräumen, Sachen ans Licht zu bringen, reinen Tisch zu machen, frei zu werden.

«Der Geist des Herrn ruht auf mir, weil er mich berufen und bevollmächtigt hat. Er hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen. Ich rufe Freiheit aus für die Gefangenen, den Blinden sage ich, dass sie sehen werden, und den Unterdrückten, dass sie von jeder Gewalt befreit sein sollen.»

Komm mit deinem Schmerz zu Jesus, vertraue ihm noch heute dein Leben an.