Terrorismus – Was Jesus den Leuten vom IS sagen würde…

Du kennst das Gefühl – du öffnest die Newsseite und da steht dieses Wort in großen roten Buchstaben: Terror. Und du denkst: Oh nein, es ist wieder passiert! Unter dem Namen islamistischer Terror wurden in den vergangenen Jahren unglaublich bestialische Mordanschläge verübt. Die Täter, meist junge radikale Muslime, schießen an Konzertveranstaltungen gezielt auf wehrlose Männer, Frauen und Kinder, steuern Sattelschlepper in Menschenmengen oder stechen mitten auf der Straße willkürlich auf Passanten ein. Ziel der Terroristen ist es, den ungläubigen Menschen ihre Religion aufzuzwingen, die Menschen so lange in ständige Angst zu versetzen, bis sie ihre Knie vor dem Islam beugen.

Wie sollen wir auf dieses Phänomen, auf diese neue Hassbewegung reagieren? Unsere erste Reaktion ist klar. Nachdem sich unser Schock, unser Unverständnis gelegt hat, steigt dieses uns altbekannte Gefühl in uns hoch: Wut. Wie können die es nur wagen, in unsere Länder zu kommen und uns dann auf offener Straße zu massakrieren? Aus dem Hass, den wir auf die Täter verspüren wird bald offene Abneigung für ganze Volksgruppen. Viele von uns verspüren den Drang aufzustehen, zurückzuschlagen, der Gewalt mit Gegengewalt zu begegnen.

Als Jesus als Mensch auf dieser Erde lebte gab es zwar den IS noch nicht – doch sehr wohl gab es zum Himmel schreiende Gewalt und Ungerechtigkeit. Das Volk von Jesus wurde vom römischen Imperium unterdrückt und beherrscht, Jesus und seine Nachfolger selbst wurden von der religiösen Elite seines Volkes verachtet und verfolgt. Doch genau in diese Zeit hinein lehrte Jesus seine Nachfolger jene Lebenseinstellung, die damals wie heute absolut quer zu all unseren Instinkten und Gefühlen steht. Wir lesen, wie er seinen Jüngern sagte:

„Ihr wisst, dass es heißt: ›Auge um Auge, Zahn um Zahn. Ich aber sage euch: Setzt euch nicht zur Wehr gegen den, der euch etwas Böses antut. Im Gegenteil: Wenn dich jemand auf die rechte Backe schlägt, dann halt ihm auch die linke hin. »Ihr wisst, dass es heißt: ›Du sollst deine Mitmenschen lieben, und du sollst deine Feinde hassen.‹ Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, und betet für die, die euch verfolgen.  Damit erweist ihr euch als Söhne eures Vaters im Himmel.“ Bibel, Matthäus 5

Wenn wir geschlagen werden, ist unsere natürliche Reaktion zurückzuschlagen. Unsere logische Denkweise ist es, unsere Freunde zu lieben und unsere Feinde zu hassen. Doch Jesus sagt: Wenn dich jemand schlägt, halte ihm die andere Wange hin. Liebe deine Feinde und bete für diejenigen, die dich angreifen. Durchbrich diesen Kreislauf der Gewalt. Die Terroristen mögen eine Botschaft des Hasses in unsere Welt hineinrufen – doch Jesus Christus bringt eine Botschaft des Friedens, der Versöhnung, eine Botschaft des Lebens.

Heißt das nun, dass wir im Angesicht dieser unglaublichen Gräueltaten demütig den Kopf senken und wegsehen sollen? Bedeutet das, wir sollen uns vom IS wie die Lämmer zur Schlachtbank führen lassen? Nein, keinesfalls. In der Bibel lesen wir sehr deutlich, dass der Staat von Gott den Auftrag bekommen hat, für Recht und Ordnung zu sorgen – wenn nötig auch mit Gewalt. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir dem islamistischen Terrorismus mit aller politischen und polizeidienstlichen Härte entgegentreten müssen. Diese Taten und überhaupt alle Gewalt ist inakzeptabel.

Der Staat hat den Auftrag, das Böse, die Terroristen zu bekämpfen. Wir jedoch haben den Auftrag unsere Mitmenschen und ja, auch unsere Feinde, zu lieben und für sie zu beten. Und ich bin davon überzeugt, das wird Heilung in unsere Welt hineinbringen.

Jesus selbst ist uns da als großes Vorbild vorangegangen. Weißt du, wir Menschen haben uns alle gegen Gott verschuldet, und niemand von uns hätte es verdient in den Himmel, ins Paradies zu kommen. Doch anstatt uns nun unserem gerechten Urteil hilflos zu überlassen, hat Gott seinen Sohn Jesus Christus auf diese Erde geschickt.

Gott wollte nie, dass irgendwelche Menschen mit Sprengstoffgürteln für ihn sterben. Im Gegenteil – Gott selbst ist für uns gestorben, damit wir gerettet werden können. So lesen wir im Römerbrief diese eindrückliche Passage von dem was Gott für uns getan hat:

Wir alle sind schuldig geworden und spiegeln nicht mehr die Herrlichkeit wider, die Gott dem Menschen ursprünglich verliehen hatte.
Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat.
Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz vor aller Welt sterben lassen. Jesus hat sein Blut für uns vergossen und mit diesem Opfer die Vergebung für alle erwirkt, die daran glauben. Bibel, Römer 3

Gott spricht jeden von seiner Schuld frei, der an Jesus Christus glaubt. Jesus ist für dich am Kreuz gestorben und dieser Jesus bietet dir jetzt ein neues Leben an. Ein Leben als Kind Gottes. Ein Leben voller Liebe für Gott und für deine Mitmenschen – auch für deine Feinde.

Möchtest du diesen Jesus in dein Leben aufnehmen? Wenn du dazu hundertprozentig Ja sagen kannst, dann kannst du gleich jetzt mit mir zusammen in einem einfach Gebet Jesus in dein Leben einladen. Schließe die Augen und bete mir nach:
Lieber Jesus – danke, dass du für mich am Kreuz gestorben bist. Ich bereue meine Sünden und bitte dich, dass du sie mir vergibst. Heute öffne ich dir mein Herz! Bitte komm in mein Leben und erfülle mich mit deinem heiligen Geist. Ich werde dir nachfolgen, wo immer du mich hinführst. Amen.