Gott, warum hilfst du mir nicht?!


Wir wollen uns heute einer Frage stellen, die wohl über Jahrhunderte schon unzählige Male in den Nachthimmel geschrien wurde. Gott warum hilfst du mir nicht?! Bestimmt musstest du auch selbst schon durch dunkle Täler in deinem Leben gehen. Vielleicht musstest du erleben, wie ein Angehöriger oder ein naher Freund viel zu früh starb – und du hast Gott diese Frage gestellt: „Warum hast du mir meine Mutter, meinen Freund genommen?“ Vielleicht ist dir von anderen Menschen etwas angetan worden, dass bis heute wie ein Schatten über deinem Leben liegt. Und du sagst: Wenn es einen Gott gibt, warum hat er das nicht verhindert? Vielleicht bist du gerade jetzt in einer schwierigen Lage. Bist vielleicht seit langem Arbeitslos und du rufst in den Nachthimmel: „Gott, wo bist du? Warum hilfst du mir nicht? Ist es dir eigentlich egal, wie es mir geht?

Dazu möchte ich dir eine einfache Antwort geben. Nein, es ist Gott überhaupt nicht egal, wie es dir geht. Er hat dich ja geschaffen. In der Bibel lesen wir, dass Gott dich schon sah, als du noch im Bauch deiner Mutter drin warst und dass er da schon gute und große Pläne für dein Leben hatte. Gott möchte dir beistehen in schweren Zeiten und er möchte dir helfen.

Tatsache ist jedoch, dass Gott nicht einfach eine App ist, welches du downloaden kannst, wenn du Hilfe brauchst. Gott ist auch nicht wie ein Krankenpfleger, der angerannt kommt wenn du auf den Knopf drückst. In der Bibel lesen wir, dass die Beziehung von Gott zu uns Menschen, mit der Beziehung von einem guten Vater zu seinem Kind, verglichen wird. Gott möchte dein Vater sein. Er möchte eine persönliche Beziehung mit dir. Die Bibel beschreibt Gott auch als einen eifersüchtigen Liebhaber. Er liebt dich von ganzem Herzen aber er akzeptiert keine anderen Liebhaber neben sich. Er möchte dich ganz. Nicht einfach als Namenschrist sondern als Kind Gottes. Wer Gott seinen Vater nennen kann, wer in so einer persönlichen Beziehung mit Gott drinsteht, der erlebt auch Gottes Hilfe in Zeiten der Not.

Eine der grössten Persönlichkeiten in der Bibel ist der mächtige König David. David war bekannt dafür, ein Freund von Gott zu sein. Es gab Zeiten in seinem Leben, da musste David wirklich tief untendurch. Er wurde von den Menschen, die ihm am nächsten standen, verraten und verfolgt. Doch David erlebte Gott mitten in diesen schlimmen und ungerechten Umständen als Tröster und als Freund.

Im bekannten Psalm 23 beschreibt er, wie er mitten in diesen dunklen Tälern von Gott getragen wurde. Er schreibt sinngemäß:

Gott ist derjenige, der für mich sorgt – darum leide ich keinen Mangel – Gott führt mich auf eine Waldlichtung, wo die Vögel zwitschern und wo ich mich ins Gras legen und einfach meine Seele baumeln lassen kann. Gott erfrischt und stärkt mich.

Diese Worte schrieb David mitten in seinen größten Lebensstürmen, wo andere vielleicht eher rufen würden: Gott warum hilfst du mir nicht. Warum lässt du zu, dass es mir so schlecht geht. Doch oft sind es genau diese schweren Zeiten, die uns Gott näher bringen. Denn gerade wenn du in der Finsternis bist, brauchst du Gottes Licht am meisten. So schreibt David weiter:

„Selbst wenn ich durch ein finsteres Tal gehen muss, wo Todesschatten mich umgeben, fürchte ich mich vor keinem Unglück, denn du Herr, bist bei mir!“

David schreibt hier nicht von einem Gott, der ihm einfach alle Herausforderungen von den Schultern nimmt und ihn mit einer rosa Brille durchs Leben gehen lässt. Er schreibt hier von seinem himmlischen Vater, der mit ihm zusammen durch diese dunklen Täler geht, ihn ermutigt, erfrischt und ihn unterstützt. Wie ein guter Vater dies eben tut.

Auch du kannst ein Kind von Gott werden. Dazu musst du nicht ein besonders guter Mensch sein. Du musst in den letzten Jahren nicht regelmäßig in der Kirche gesehen worden sein. Du musst noch nicht einmal viel über Gott wissen. Gott hat seinen Sohn, Jesus Christus auf diese Erde geschickt, damit jeder, der diesen Jesus in sein Leben aufnimmt, ein Kind Gottes werden kann. Jesus hat am Kreuz für deine Schuld bezahlt – er allein kann dich mit Gott versöhnen. Und wenn das passiert, dann wirst du auf dieser Welt nicht mehr alleine sein. Du wirst Gott als deinen Vater an deiner Seite wissen – einen Freund und Tröster der dich nie verlässt. Und wenn du dann alt wirst und der Ewigkeit in die Augen schaust, dann wird dir die Himmelstüre aufgeschlossen werden. Nicht, weil du ein besonders guter Mensch warst, sondern weil dieser Jesus für deine Schuld am Kreuz bezahlt hat. Weil er dich mit Gott versöhnt hat. Weil du ein Kind Gottes bist.

Wenn du jetzt gleich ein Kind Gottes werden  möchtest, dann findest du auf diesem Video eine kurze „Anleitung“ wie sowas geht…